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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Mittwoch, 13. April 2011; 04:53
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Wien:

> Umstrittener Abriss eines Studierendenheims

Fuer Dienstag, den 12. April, war in Wien eine Kundgebung gegen den
fuer 2013 angesetzten Abriss des Studierendenheims "Haus Doebling"
angekuendigt. Geplant war die Manifestation vor der "Wien Holding" in
der Universitaetsstrasse.

Nach Informationen der Protestinitiative haetten der Wiener
Gemeinderat und die Wien Holding entschieden, Teile des
Studierendenheim in Doebling abzureissen. Von diesem Studierendenheim
sollen die WOHNBLOeCKE A, B und C des ABGERISSEN und an ihrer Stelle
zu 2/3 Genossenschaftswohnungen und zu 1/3 "Sonstiges" errichtet
werden.

Die Argumente der KritikerInnen des Abrisses:

Von den damit beseitigten 378 Heimplaetzen sollen nur 126 Heimplaetze
am selben Standort neu errichtet werden, zu einem deutlich hoeheren
Mietpreis (ca. 100 pro/Monat mehr)

Im Zuge des Neuaufbaus sollen auch die im Haus aufrechten
Mitbestimmungsregelungen "angepasst" werden.

Es verwundert daher nicht, dass bei der Neuplanung des Baus den
Wuenschen der BewohnerInnen keine Rechnung getragen wurde.

Das AREAL der so genannten "Base19" wird nach dem Abriss von 17.147m
auf 10.080m SCHRUMPFEN. Auch der CLUBRAUM, der GRILLPLATZ, die
AUTO- und FAHRRADPARKPLAeTZE, der FAHRRADKAeFIG, der BEACHVOLLEYBALLPLATZ, sowie der Grossteil der GRUeNFLAeCHEN
wird davon betroffen sein!

Fuer die restlichen, getilgten Heimplaetze werden zwar
Ersatzheimplaetze errichter werden, allerdings in Donaustadt (22. Bez)
und Simmering (11. Bez), von wo aus die Universitaeten um ein
vielfaches schwerer zu Erreichen sind. Ausserdem soll die "Base22"
erst fruehestens 2014 fertiggestellt werden, wobei der Bau noch nicht
einmal begonnen ist.
(Aussendung bearbeitet)



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