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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 8. Juli 2008; 13:46
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Linke/Wickel:

> Eine Bitte

Jener Kommentator, der unter dem Pseudonym "Aug und Ohr" (AuO) auch
schon in den akin veroeffentlichte, hat nun im Labournet eine Text (1)
veroeffentlicht, in dem er beschreibt, er waere aus dem "que[e]r" in
der Wipplingerstrasse (vormals Bruecke und auch das fruehere Buero der
akin) mit dem Hinweis, er sei ein "Polizeispitzel", von den
Veranstaltern hinausgepruegelt worden. Er beschreibt nicht, wer ihn
konkret attackiert habe und er sagt auch nicht, wer die veranstaltende
Gruppe gewesen sei -- daher ist es schwierig, Gegenstellungnahmen zu
recherchieren oder auch nur die konkrete Gruppe anzusprechen. Daher
muss das oeffentlich verhandelt werden.

Zugegeben, AuO uebertreibt gerne mal. Und er kann ein ziemlicher
Hitzkopf sein. Ich bin auch schon oft mit ihm aneinandergekracht. Er
ist ein Schwieriger. Aber das bin ich auch und das sind die meisten in
der linken Szene.

Eins ist AuO aber nicht: Ein Luegner. Selbst wenn er uebertrieben
haben moege, so duerfte er wohl tatsaechlich mit der Argumentation, er
sei ein Polizeispitzel, und mit physischem Krafteinsatz aus dem Lokal
geworfen worden sein.

Und das ist das Zweite, was AuO sicher nicht ist: Ein Polizeispitzel.
Ich kenne ihn seit gut 20 Jahren und das ist so ziemlich das
Bloedeste, was man ihm unterstellen koennte.

Es gilt in der Linken das ungeschriebene Gesetz, dass man andere
Linken eine abweichende Meinung zugesteht sie nicht physisch
attackiert. Will man sie aber trotzdem rauswerfen, definiert man sie
halt einfach in "Nazis" oder eber "Polizeispitzel" um, dann kann man
sie problemlos attackieren.

So gehts aber nicht -- sollte also an AuOs Vorwuerfen etwas dran
sein, dann moechte ich bitten, dieses Verhalten in Zukunft nicht mehr
an den Tag zu legen. Sollten die Vorwuerfe aber als voellig haltlos
erscheinen, bitte ich um eine Stellungnahme der anderen Kontrahenten
in diesem Konflikt.
*Bernhard Redl*

(1) http://www.labournetaustria.at/lili06.htm


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